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Polizei geht jetzt mit „Panthera” aufs Wasser

  • Autorenbild: Karl-Heinz Leiss
    Karl-Heinz Leiss
  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Die Steiermark hat keine großen Seen und die Mur als größter Fluß eine Staumauer nach der anderen. Trotzdem wird die steirische Polizei mit einem eigenen Einsatzboot, das heute offiziell auf den Namen „Panthera”   getauft wurde, von Graz-Straßgang aus, nicht nur zu Rettungseinsätzen ausrücken,  sondern auch auf Verbrecherjagd gehen.


„Mit diesem Boot setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung moderne Polizei. Gerade in Zeiten steigender Freizeit- und Sportnutzung unserer Flüsse und Seen ist es unerlässlich, auch dort rasch und professionell eingreifen zu können“, betonte Landespolizeidirektor Ortner bei de Schiffstaufe am Gelände der Feuerwehr- und Zivilschutzschule Lebring. Bundespolizeidirektor Michael Takacs hob die Bedeutung dieser Investition hervor: „Die Steiermark ist mit ihren Flüssen und Seen ein attraktiver Lebensraum. Das neue Polizeiboot stellt sicher, dass Bürgerinnen und Bürger wie auch Gäste unseres Landes bestens geschützt sind.“


Das steirische Polizei-Einsatzboot „Panthera" auf der Mur. (Foto: „LPD/Huber)
Das steirische Polizei-Einsatzboot „Panthera" auf der Mur. (Foto: „LPD/Huber)

Beim Einsatzboot handelt es sich um ein sogenanntes ein Boot mit mit Alu-Rumpf und luftgefülltem Schlauch, gebaut von der WÖSS-Marinetechnik aus Zwentendorf.

Es ist sieben Meter lang, 2,55 Meter breit, hat einen Tiefgang von 80 Zentimetern und wird von zwei 100 PS starken Außenbordmotoren angetrieben. Zugelassen ist es für acht Personen, Zur Ausstattung gehören u. a. Funk, Suchscheinwerfer, Blaulicht, Folgetonhorn, GÜS und ein Sonor Kartenplotter.

Stationiert ist „Panthera” im „Drockedock”  Einsatzboot ist bei der Landesverkehrsabteilung in der Straßgangerstraße, von wo es im Bedarfsfall per Trailer gezogen von einem VW Amarok V6TDI 4x4 zu den Einsatzgewässern transportiert wird.


Steuern dürfen das Boot derzeit sechs Beamte, einer davon aus der Polizeiinspektion Bad Ausssee.


Schiffstaufe mit Sekt. (Foto: LPD/Huber)
Schiffstaufe mit Sekt. (Foto: LPD/Huber)

Kooperation Feuerwehr - Polizei

Anlässlich der Schiffstaufe unterzeichneten Landesfeuerwehrkommandant Reinhard Leichtfried und Landespolizeidirektor Gerald Ortner auch eine Kooperationsvereinbarung im Rahmen der Initiative „GEMEINSAM.SCIHER“. Darin sichern sich dieie Vertragsparteien bei Großschadens- und Wasserdiensteinsätzen wechselseitige Hilfeleistung zu, wenn die Bewältigung der Ereignisse die Kapazitäten der jeweils anderen Vertragspartei übersteigen. Dazu gehören beispielsweise   Hochwassereinsätze, Suchaktionen, Leichenbergungen, Hilfseinsätze auf stehenden und fließenden Gewässern oder die Rettung aus und auf dem Wasser.

Bei diesen Ereignissen sind die Vertragsparteien verpflichtet, Einsatzkräfte der jeweils anderen Vertragspartei auf dem Boot mitzunehmen.


Sicherheits-Partnerschaft: Landespolizeidirektor Gerold Ortner (l.) und Landesfeuerwehrkommandant Reinhard Leichtfried. (Foto: LPD/Huber)
Sicherheits-Partnerschaft: Landespolizeidirektor Gerold Ortner (l.) und Landesfeuerwehrkommandant Reinhard Leichtfried. (Foto: LPD/Huber)

Und wer weiß: Vielleicht geht eine Fernseh-Krimitruppe mit „Panthera" in Zukunft als „Soko Mur" auf actionreiche Fahrt. Vorbilder von der Donau und vom Bodensee wären ja schon vorhanden …

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