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Griesplatz neu: Nur neun zeigten Interesse!

  • Autorenbild: Karl-Heinz Leiss
    Karl-Heinz Leiss
  • 15. Okt. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Was sagt die Teilnahme von insgesamt nur neun Bürgerinnen und Bürgern (und 16 Mitarbeitern der Stadt) über dfie Methoden von Vizebürgermeisterin Judith Schwentner (Grüne) in Sachen Bürgerbeteiligug aus? Das ist heute Donnerstg ein Thema in der Fragestunde des Grazer Gemeinderats.



Noch heuer soll der Architektenbewerb für die Neugestaltung des Griesplatzes gestartet werden. Ob die Vorgaben der Stadt dafür auch im Sinn der betroffenen Berger sind, ist unklar. Denn das Interesse an einer Bürgerbeteilgiuung war desaströs. (Foto: Stadt Graz/Fischer)
Noch heuer soll der Architektenbewerb für die Neugestaltung des Griesplatzes gestartet werden. Ob die Vorgaben der Stadt dafür auch im Sinn der betroffenen Berger sind, ist unklar. Denn das Interesse an einer Bürgerbeteilgiuung war desaströs. (Foto: Stadt Graz/Fischer)

„Stell dir vor es gibt einen Bürgerbeteiligungsprozess und keiner geht hin”: Nichts beschreibt das zunehmende Desinteresse der Grazerinnen und Grazer an derartigen Veranstaltungen besser, als dieser Satz von Gemeinderat Mario Eustacchio. Er will in der  Gemeinderatssitzung von der Grünen Vizebürgermeisterin Judith Schwentner wissen, ob sie meint, dass das Ergebnis zweier Infoveranstaltungen zum Projekt „Griesplatz neu”, an denen insgesamt nur neun Bürgerinnen und Bürger teilgenommen haben, „ein repräsentativer Bürgerbeteiligungsprozess mit validen Ergebnissen sei, der eine wirkliche Entscheidungsgrundlage für ein derart wichtiges Projekt darstellt?”


Im Zuge Ihrer Umgestaltungspläne für den Grazer Griesplatz, sollte eine breite Einbindung der ansässigen Wohnbevölkerung und Unternehmer stattfinden.  Dazu wurde ein Bürgerbeteiligungsprozess gestartet, welcher am 9. September 2025  begann.  Die Einladung erfolgte in ein passendes Geschäftslokal vor Ort. Es gab zwei Gesprächsrunden. Eine zum Thema „Verweilen am Platz" und die andere zum Thema „Mobilität am Platz”. Ziel war es, die Bürger um ihre Meinung zu Vorschlägen und Ideen zu befragen.


„An der ersten Besprechung nahmen drei Bürger und neun Personen von Seiten der Stadt Graz teil. An der zweiten Besprechung nahmen sechs Bürger und sieben Personen von Seiten der Stadt Graz teil. Es ging auch darum, die präsentierten Ideen und Vorschläge in einer Abstimmung zu bewerten. Kurioserweise beurteilten nicht nur die anwesenden Bürger das vorhandene Material, sondern auch die Vertreter der Stadt Graz. Die noch dazu eine größere Personenanzahl vor Ort darstellten, als die relevanten Bürger selbst”, kritisiert Eustacchio.


Am 21. Oktober „Stunde der Wahrheit”

Weitere Meinungen  und Ideen zum Projekt „Griesplatz neu” wurden bei einem vom „Stadtlabor” im Auftrag der Stadt in einem Kiosk am Griesplatz gesammelt. „Die Rückmeldungen und Anregungen aus all diesen Formaten werden derzeit vom Stadtlabor ausgewertet. Sie fließen gemeinsam mit den bereits in den vergangenen Jahren erhobenen Inputs aus Bürger:innenbefragungen und Workshops in die weiteren Planungen ein. Noch heuer soll somit der Planungswettbewerb für die Neugestaltung des Griesplatzes starten”, heißt es dazu aus dem Rathaus.

Die Ergebnisse werden am 21. Oktober um 18 Uhr bei einer Informationsveranstaltung „Neugestaltung Griesplatz" in der Albert Schweitzer Klinik, Albert-Schweitzer-Gasse 36 präsentiert. Ob diese Ergebnisse auch tatsächlich die Interessen der von der Griesplatz-Neugestaltung betroffenen Bürgerinnen und Bürger wiedergeben und nicht nur vor allem jene der Projektverantwortlichen im Rathau, wird sich auch dabei zeigen.

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