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Der Tummelplatz ist bis Sommer 2027 eine Baustelle

  • Autorenbild: Redaktion
    Redaktion
  • 27. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 1. März

Am Tummelplatz fällt heute der offizielle Startschuss für die Bauarbeiten: Mit dem symbolischen Spatenstich beginnt die umfassende Neugestaltung des Platzes sowie des angrenzenden Bischofplatzes. Geplant ist ein durchgängiges, neu gestaltetes Areal mit insgesamt 33 zusätzlichen Bäumen, attraktiven Sitzmöglichkeiten und einem Wasserspiel als belebendem Element. Die Stadt Graz investiert 7,35 Millionen Euro in das Projekt.


Spatenstich am Tummelplatz (v.l.): Julia Fröhlich, Wolfgang Timmer, Bertram Werle, Judith Schwentner, Martin Konrad und Alfred Strutzenberger. Foto: Stadt Graz/Fischer
Spatenstich am Tummelplatz (v.l.): Julia Fröhlich, Wolfgang Timmer, Bertram Werle, Judith Schwentner, Martin Konrad und Alfred Strutzenberger. Foto: Stadt Graz/Fischer

Über Jahre hinweg präsentierte sich der Tummelplatz als versiegelte Fläche aus Beton und Asphalt. Nun startet die lange angekündigte Neugestaltung: Am heutigen Freitag, 27. Februar, erfolgt der offizielle Spatenstich für die Umgestaltung des Tummelplatzes samt angrenzendem Bischofplatz.


„Mehr Grün, mehr Abkühlung und Räume zum Sitzen, Begegnen und Durchatmen“, beschreibt Vizebürgermeisterin Judith Schwentner die Zielsetzung des Projekts. Man wolle einen Ort schaffen, der Aufenthaltsqualität bietet und auf den die Stadt stolz sein könne.



So soll der Tummelplatz 2027 aussehen.  Foto: Timmer/Fröhlich/Konrad
So soll der Tummelplatz 2027 aussehen. Foto: Timmer/Fröhlich/Konrad

Dem Vorhaben ging ein EU-weit anonym ausgeschriebener Wettbewerb der Stadtplanung voraus. Insgesamt 19 Planungs- und Architekturbüros reichten Konzepte ein. Den Zuschlag erhielt das Grazer Büro konstruktiv Architektur & weeSt Architekten rund um Wolfgang Timmer, Julia Fröhlich und Martin Konrad. In den Entwicklungsprozess eingebunden waren darüber hinaus 419 Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende, eine Interessensgemeinschaft und Schülerinnen und Schüler des Akademischen Gymnasiums.


Im Zuge der Neugestaltung bleiben sechs bestehende Bäume erhalten, zusätzlich werden 33 neue gepflanzt – darunter sieben großkronige, elf mittelgroße und 15 kleinere Bäume. Für die Begrünung entfallen insgesamt zwölf Parkplätze. Behindertenstellplätze werden in die Einspinnergasse verlegt, jene am Bischofsplatz bleiben bestehen. Drei Ladezonen sind künftig in der Bürgergasse vorgesehen, vier weitere Kfz-Stellplätze entfallen dort.


Wegen des Umbaus müssen auch einige Veranstaltungen umplanen. So verlaufen zum Beispiel die Strecken des Grazathlons oder des Grazer Altstadt.Kriteriums zumindest heuer über Ausweichrouten.


Auch wenn der Spatenstich mitten am Tummelplatz stattfand, starten heuer die ersten Bauarbeiten am Bischofplatz. Das Projekt wird also abschnittsweise umgesetzt – dadurch können einzelne Bereiche bereits heuer fertiggestellt und genutzt werden, sodass es im Bauverlauf gleich mehrere Eröffnungen geben wird.

 

·       Bischofplatz (Februar – Mai 2026): Leitungsbauten wurden bereits im Herbst des Vorjahres erledigt, nun folgen der Abbruch der bestehenden Oberflächen, neuer Unterbau, erste Baumpflanzungen und neue Platzgestaltung


·       Schlossergasse (April – Juli 2026): Sanierung der Leitungen, anschließend neuer Unterbau und neue Oberfläche


·       Bürgergasse (Mai – Juli 2026): Abschnittsweise Erneuerung der unterirdischen Infrastruktur


·       Tummelplatz (Juni – November 2026): Umfangreiche Leitungsarbeiten, Abbruch der bestehenden Oberflächen, neuer Unterbau, neue Platzoberfläche, Baumpflanzungen und Umsetzung des Wasserspiels


·       Tummelplatz Ost – provisorisch (Juli – Oktober 2026): Leitungsarbeiten mit vorläufiger Oberflächenherstellung


·       Tummelplatz Ost – Endausbau (Jänner – Juni 2027): Endgültiger Unterbau, neue Oberfläche und Begrünung

 

Der Tummelplatz und der angrenzende Bischofplatz werden im Zuge der Neugestaltung zu einem zusammenhängenden, klimaangepassten Stadtraum weiterentwickelt. Mehr Grün, schattige Aufenthaltsbereiche, Sitzgelegenheiten, Wasserspiele und versickerungsfähige Flächen sollen den Platz ab Sommer 2027 prägen.

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