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Das Gewicht dessen, was wir bauen …

  • Autorenbild: Redaktion
    Redaktion
  • 15. Okt. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Nach ihrer Auszeichnung als Steirische Unternehmerin des Jahres 2024 in der Kategorie Nachhaltigkeit wurde die Inhaberin des Grazer LX Design Studios, Lobna  Elgheriani, eingeladen, Nachhaltigkeit in Form einer Installation bei der Dutch Design Week 2025 zu präsentieren. Diese findet vom  18. bis 26. Oktober im niederländischen  Eindhoven statt und ist eines der größten Designfestivals Europas mit rund 300.000 Besucher:innen.



Rendering zur Installationen von LX Design Studio bei der Dutch Design Week.
Rendering zur Installationen von LX Design Studio bei der Dutch Design Week.

„Mit dieser Installation möchten wir zeigen, wie Kreativität und Nachhaltigkeit aus der Steiermark internationale Aufmerksamkeit erzeugen”, freut sich Elgheriani.  Die Installation ist in drei Zonen aufgeteilt:

Die erste Zone konfrontiert mit versteckten Baukosten wie gebundenem Kohlenstoff, Abbruchabfällen und Toxizität. Vertraute Materialien werden nicht als neutrale Beispiele präsentiert, sondern als sensorische Begegnungen mit scharfen Texturen, chemischen Gerüchen und beunruhigenden Klanglandschaften. Vorhänge markieren Schwellen und verändern Atmosphären. „Burden“ macht unsichtbare Auswirkungen greifbar und bringt die Last unserer gebauten Umwelt ins Spiel.

In der zweiten Zone verwandelt sich die Atmosphäre verwadelt sich in Stille. Natürliche und biobasierte Materialien verleihen dem Raum mit erdigen Gerüchen, gedämpftem Licht und akustischer Ruhe eine angenehme Atmosphäre. Diese Zone bietet eine Pause, um über die Beziehung zwischen Mensch und gebauter Umwelt nachzudenken. Sie kontrastiert mit der Schwere der vorherigen Zone und schafft eine Umgebung zum Nachdenken.

Die letzte Zone öffnet sich für Erneuerung und Möglichkeiten. Biobasierte und zirkuläre Materialien wie Pilzkomposite, pflanzliche Kunststoffe und recycelte Elemente laden zum Berühren, Riechen, Schmecken und Licht ein. Diese Materialien suggerieren eine Architektur, die regeneriert, anstatt zu erschöpfen. Die Atmosphäre wird heller und offener, Schwellen werden zu Einladungen. Ein Materialpass zeichnet Eindrücke aus der

gesamten Installation auf, während QR-Codes das Erlebnis mit Geschichten und ökologischen Daten erweitern. Es ist eine Erinnerung daran, dass anders zu bauen möglich und hoffnungsvoll ist.


Die Teilnahme wird teilweise durch die SFG unterstützt, Partner  sind u.a. CBRE STRABAGELK und iMapper .



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