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Bim Fahrer übersah Rotlicht: Zwei Verletzte

  • Autorenbild: Karl-Heinz Leiss
    Karl-Heinz Leiss
  • 13. Okt. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Wieder Straßenbahnunfall in der Conrad-von-Hötzendorf-Straße. An der Kreuzung mit der Evangelimanngasse kollidierte eine Straßenbahn mit  einem Pkw. Die Autolenkerin und eine Passagierin erlitten leichte Verletzungen. Jetzt mehren sich Stimmen für ein Bim-Tempolimit in dieser Straße. 


Die Männer der Berufsfeierwehr bargen die verletzte Autolenkerin. (Foto: BF Graz)
Die Männer der Berufsfeierwehr bargen die verletzte Autolenkerin. (Foto: BF Graz)

Gegen 15 Uhr wollte eine 48-jährige Grazerin, die mit ihrem Pkw stadtauswärts auf der Conrad-von-Hötzendorf-Straße unterwegs war, nach links in die Evangelimanngasse abbiegen. Für ihre Fahrtrichtung zeigte die Verkehrsampel Grünlicht. Zur gleichen Zeit führte ein 23-jähriger Straßenbahnfahrer eine Garnitur der Linie 4 in derselben Richtung und dürfte laut eigenen Angaben das für ihn geltende Rotlicht übersehen haben. 

In der Folge kam es zur Kollision zwischen der Straßenbahn und dem Pkw, wodurch das Auto mehrere Meter weit nach vorne geschoben und gegen eine Ampelanlage gedrückt wurde. Die Pkw-Lenkerin musste von der Berufsfeuerwehr Graz über den Kofferraum aus dem Fahrzeug befreit werden. Sie erlitt ebenso leichte Verletzungen wie eine 37-jährige in der Straßenbahn, die einen Fahrgästin der Straßenbahn einen Schock und wurde ebenfalls vom Roten Kreuz betreut.

Der Straßenbahnfahrer blieb unverletzt, stand jedoch unter Schock erlitt. Das Kriseninterventionsteam der Polizei wurde zur Betreuung der Beteiligten hinzugezogen.


Tempolimit für Straßenbahnen in der Hötzendorf-Straße!?

Nach dem heutigen Straßenbahnunfall dürften jene Stimmen in Jakomini lauter werden, die ein Tempolimit für Straßenbahnen in Jakomi als einige sinnvolle Sofortmaßnahme zur Verbesserung der Verkehrssicherheit fordern. „Natürlich können Unfälle, wie siedort passiert sind, nicht gänzlich verhinerrt werden. Aber weniger Geschwindigkeit bedeutet kürzere Bremswege und auch eine Herabsetzung Schwere der Unfälle”, lautet das Argument eines Jakomini-Aktivbürgers in einem E-Mail an den für den öffentlichen Verkehr zuständigen Holding-Vorstand Mark Perz. Zumindest bis zur frühestens 2027 beginnenden großen Gleissanierung. Ein solches wäre schnell und ohne großen Planungs- und Geldaufwand umsetzbar.

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